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Die Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel (GHK) hat sich dem Aufruf zur Stromeinsparung in der momentan angespannten Energiekrise angeschlossen, und die Beleuchtung der „Erbenheimer Warte“ am Fort Biehler vorübergehend abgeschaltet.

wartturmBisher wurde der 525 Jahre alte Wartturm nach Einbruch der Dunkelheit immer angestrahlt, als Blickfang für die aus dem Umland kommenden Gäste, oder den Rhein-Main-Raum besuchenden Touristen.

Da die GHK die Kosten der Beleuchtung schon seit Jahren trägt, obwohl der Turm im Besitz der Stadt Mainz ist, ist auch eine deutliche Entlastung der Vereinskasse. Der Verein folgt mit seiner Aktion damit dem Appell der Bundesregierung, auf nicht zwingend benötigte Energie zu verzichten. Die Maßnahme soll bis zum Ende der Energiekrise aufrechterhalten werden.

Die Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel e.V. (GHK) zeigt im Museum Castellum eine Ausstellung zum "Jahr des Wassers" in Wiesbaden unter dem Thema "Der Rhein trennt, der Rhein verbindet. "Als Dr. Thomas Weichel, von der Stabsstelle Wiesbadener Identität und Bürgerbeteiligung, uns 2020 die Idee vom Jahr des Wassers vorstellte, war für uns sofort klar - da sind wir dabei." so der erste Vorsitzende Karl-Heinz Kues. Für das Konzept und Umsetzung war der zweite Vorsitzende Peter Muttke maßgeblich verantwortlich.

wasser 01"Wir haben „Wasser“ und den „Rhein“ als Hauptthemen für die Ausstellung ausgewählt, und stellen in verschiedenen Themenbereichen die universelle Bedeutung des Elements Wasser und die lokale Bedeutung des Rheins in den Vordergrund." so der erste Vorsitzende weiter.

Der Rhein in seiner Vielfalt als Fluss und seiner Bedeutung für die Menschen, welche an ihm und mit ihm leben ist das Kernelement der Ausstellung. Beginnend vom Urstrom und seiner Entwicklung in den letzten Jahrtausenden, seiner Nutzung in diesen Zeiten, über den Versuch den Rhein zu bändigen und ihm ein neues Aussehen zu geben, bis zur Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert aber auch die Aufgaben des Flusses als Verkehrsweg, als Freizeitangebot sowie als Naturraum, die Vielfalt, in denen der Strom den Menschen begegnet wird in der Ausstellung gezeigt.

Ebenso sind die negativen Beispiele der Nutzung des Rheins dargestellt. Die Sandoz-Katastrophe von 1986 ist nur ein Beispiel für die Verschmutzung durch die Industrie und schädliche und unbegrenzte Einleitung von Schadstoffen.

Nicht zuletzt sind es die Rheinbauten, welche auch zum Thema „...der Rhein verbindet...„ beitragen. Die Brückenbauwerke über den Rhein sind wichtige Verkehrsadern über das Wasser. Sei es im Straßen- oder im Eisenbahnverkehr, Brücken queren den Rhein und stellen so Verbindungen her, die in Vorzeiten nur schwer denkbar waren.

Abgesehen von den Römern, war es erst im 17. Jahrhundert wieder möglich, mittels Schiffsbrücken den Rhein zu überwinden. Heute stehen vielfältig gestaltete Bauwerke als Brücken den Menschen zur Verfügung.

Und noch viele weitere Themen werden in der Ausstellung versucht anzusprechen. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum Herbst diesen Jahres.

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