Von der Römerzeit bis zur Gegenwart - die über 2000jährige Geschichte Kastels.

Museum Castellum

Die Fundamente des einst größten römischen Ehrenbogen nördlich der Alpen.

Röm. Ehrenbogen

Der Beruf des Flößers wurde in Kastel über 400 Jahre lang ausgeübt.

Flößerzimmer

Der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Berthold von Henneberg ließ 1497 den Wartturm erbauen.

Erbenheimer Warte

Am Samstag, 21.09.19, startete der GHK-Bus zum Tagesausflug in die Eifel. Bei strahlendem Sonnenschein war das erste Ziel des Tages die Glockengießerei der Familie Mark in Brockscheid. Die Glockengießertradition der Familie lässt sich bis 1620 zurückverfolgen. Die Eifeler Glockengießerei, seit 1840 in Brockscheid ansässig, wird in der sechsten Generation, von der einzigen Glockengießermeisterin Europas, Cornelia Mark-Maas, geführt.

tagesfahrt 01Zu den größeren Werken gehört unter anderem die „Josephs-Glocke“ des Kölner Doms, deren Weihe durch Kardinal Meisner am 2. September 1990 erfolgte und das erste Geläute am 3. Oktober 1990 zu hören war, dem Tage der Wiedervereinigung. Bei einer Führung wurden die einzelnen Schritte des Glockengießens anhand anschaulicher Modelle fachkundig erklärt. Im hauseigenen Laden konnte man die heutige Bandbreite der Gießerei, wie kleine Glöckchen aus Messing und Bronze, alle Arten von Bronzekunstguss, Ofenplatten aus Bronze und Eisen bewundern und auch käuflich erwerben. Selbstverständlich werden auch Kunstgussartikel nach eigenen Wünschen hergestellt.

Die Fahrt führte weiter nach Mayen, das an der alten Römerstraße Trier - Andernach liegt und wo damals in Steinbrüchen im Umfeld, Basalt zu Mühlsteinen und Tuff zu Sarkophagen weiterverarbeitet wurden. Bei einer Stadtführung wurden unter anderem die herrlichen Fachwerkhäuser gezeigt, die nach dem Krieg originalgetreu wiederaufgebaut wurden, denn Mayen wurde im Dezember 1944 und Januar 1945 bombardiert und zu 87 % zerstört.

tagesfahrt 02Aber auch der „verdrehte“ Turm der St.-Clemens-Kirche, was der Sage nach, ein Werk des Teufels ist, wurde wieder originalgetreu aufgebaut. Man sah auch die wunderschön renovierte Genovevaburg, in der Genoveva von Brabant angeblich gelebt hat und fälschlich als Ehebrecherin verdammt wurde, mit dem Wissen, dass Genoveva im 8. Jahrhundert gelebt hat und die Burg erst im 13. Jahrhundert gebaut wurde. Selbstverständlich wurde auch Mario Adorf erwähnt. Der heutige Ehrenbürger ist zwar in Zürich geboren, aber bei seiner Mutter in Mayen aufgewachsen.

Den Abschluss machte die gut gelaunte Gruppe in Ingelheim im Brauhaus „Goldener Engel“, wo es einen guten Schluck und deftige Gerichte gab. Die Teilnehmer dankten nach der Fahrt Ingrid und Karl-Heinz Kues für Planung und Durchführung des Tages. Aber auch Armin Goldbach vom Busunternehmen Eventliner, Budenheim für die sichere Fahrt. Es wurde auch schon der Termin für die Fahrt im kommenden Jahr vereinbart, es ist Samstag der 17. Oktober 2020. Obwohl das Ziel hierfür noch nicht feststeht, haben sich bereits die ersten Mitfahrer angemeldet.

Text: Karl-Heinz Kues | Bilder: Rainer Fritsch

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