Von der Römerzeit bis zur Gegenwart - die über 2000jährige Geschichte Kastels.

Museum Castellum

Die Fundamente des einst größten römischen Ehrenbogen nördlich der Alpen.

Röm. Ehrenbogen

Der Beruf des Flößers wurde in Kastel über 400 Jahre lang ausgeübt.

Flößerzimmer

Der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Berthold von Henneberg ließ 1497 den Wartturm erbauen.

Erbenheimer Warte

Jahrzehntelang war an der Außenmauer der Zufahrt zur ehemaligen American Housing Area in der Wiesbadener Straße eine Gedenktafel angebracht, welche an die Soldaten des 52. Pionier-Bataillon der deutschen Wehrmacht erinnerte.

kreuz museumPMU - Dieses war in der seit 1936 bestehenden Pionierkaserne bis 1945 beheimatet. Die Kaserne war kurz vorher im Rahmen eines reichsweiten Bauprogrammes entstanden, in der landesweit am Rande von großen Flüßen Pioniereinheiten stationiert wurden.

Baugleich wurden die Kasernen errichtet, von der Oder bis zum Rhein und von der Weser bis an die Donau entstanden in ganz Deutschland neue Übungsplätze und Militäreinrichtungen dieser Art. Mit der Einweihung der Kaserne zog die neu aufgestellte Einheit am 6. Oktober 1936 als Korps-Pionier-Bataillon mit dem Friedensstandort Kastel in die neue Kaserne ein. Zur Aufstellung wurde Personal des Pionier-Bataillons 36 aus Mannheim verwendet. Bei Kriegsbeginn 1939 war das Bataillon bei der Armeetruppe „K“ am Mittelrhein eingesetzt. 1940 war es als Heerestruppe in Frankreich im Einsatz. Beim Feldzug gegen die Sowjetunion ab Juni 1941 wurde es hauptsächlich in Südrußland (Donez, Stalino, Charkow) eingesetzt. Der Rückzug führte das Bataillon über Rumänien nach Ungarn. Im November 1944 bildete das Bataillon das I. Bataillon der Heeres-Pionier-Brigade 52, welche als Heerestruppe in Ungarn bei der 6. Armee eingesetzt wurde. Später war es auch noch in der Slowakei im Einsatz.

Ersatzpersonal kam vom Pionier-Ersatz-Bataillon 33 in Kastel (Mudra-Kaserne), welches am 27. August 1939 vom Wehrkreis XII aufgestellt wurde. Nach Kriegsende ließen ehemalige Angehörige der Kasteler Pioniere im Andenken an die Gefallenen des Pionierbataillons ein Gedenkkreuz angefertigen, das an der Haupteinfahrt der Kaserne, die zwischenzeitlich als Militäreinrichtung der amerikanischen Streitkräfte genutzt wurde, angebracht wurde. Auch mit der Umwidmung in eine reine Wohnsiedlung durch die Amerikaner blieb das Gedenkkreuz an seinem Standort. Nachdem die amerikanischen Behörden den Standort endgültig verließen, setzte sich der ehemalige US-Offizier Oberstleutnant a. D. Todd Alex Johnson für den Erhalt des Gedenkkreuzes ein, und ließ es zunächst einmal sicherstellen. Nachdem er vom Museum Castellum Kenntnis erhielt, nahm er Kontakt mit dem Vorstand auf und übergab dem Museum nunmehr das Gedenkkreuz zur dauerhaften Ausstellung im Museum.

Bild: Stefan Grundel

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