Von der Römerzeit bis zur Gegenwart - die über 2000jährige Geschichte Kastels.

Museum Castellum

Die Fundamente des einst größten römischen Ehrenbogen nördlich der Alpen.

Röm. Ehrenbogen

Der Beruf des Flößers wurde in Kastel über 400 Jahre lang ausgeübt.

Flößerzimmer

Der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Berthold von Henneberg ließ 1497 den Wartturm erbauen.

Erbenheimer Warte

Die Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel (GHK) präsentierte in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft (DFG) den Journalisten und Autor Eberhard Apffelstaedt.


lesung apffelstaedt 01Der Finnland-Fan ist seit 40 Jahren mit einer Finnin verheiratet, lebt und arbeitet im Taunus und in den Sommermonaten in Finnland. Bisher hat er in vier Büchern auf liebevolle und humoristische Art seine Begeisterung für Land und Leute zu Papier gebracht. Für die Besucher der Veranstaltung im gut besetzten Hermann-Wüst-Saal des Museum Castellum war dieser Kulturabend ein erquickendes Vergnügen.

Bei Auszügen aus dem Roman „Kuckuck! ruft der Elch“ lässt der Autor seinen kauzigen Protagonisten Matti und dessen Ehefrau Päivi im Rahmen der deutsch-finnischen Freundschaft reisen.

Matti ist es gewohnt, als Heimwerker regelmäßig den „Maatalous Ja Rautakauppa“ zu besuchen. Ein Glücksgefühl für handwerklich geschickte Menschen, die in dem riesigen Markt Baumaterial aller Art, Eisenwaren und nützliche Gegenstände vorfinden. Da darf Matti in aller Ruhe nach den gewünschten Artikeln Ausschau halten, ohne dass die Ehefrau ungeduldig um ihn herumschwirrt. Es kann aber auch sein, dass der fidele Matti im Großmarkt nur zwei Schrauben für sein Häuschen benötigt und bei der Suche danach über zwei Stunden braucht. Matti verspricht sich von einem Besuch in einem deutschen Baumarkt ein ähnlich üppiges Sortiment wie zuhause, wird aber enttäuscht. Auch das Leben in der Dorfkneipe verläuft etwas anders als zuhause, obwohl sich Matti, nach zahlreichen Bierchen, mit dem Bürgermeister anfreundet.

In seinem vierten Buch, „Finnland, Matti und Co“ reist die skurrile Familie Machtniks inklusive Cousin Fridolin in dessen orange-grünem Kleinbus erstmalig nach Norden. Dabei sorgen nicht nur Jens Machtniks und Matti für allerlei vergnügliche und kuriose Episoden, sondern auch der überzeugte Mundharmoniker Fridolin. Der Autor nutzt diese Gelegenheit, mittels Mattis sehr individuellen Umgangsformen auch zahlreiche deutsche Schrullen humorvoll überzeichnend aufs Korn zu nehmen. In Finnland läuft der Alltag eben ganz anders als in Deutschland. Die Finnen nehmen vieles gelassen und zeigen in vielen Lebenssituationen auch ihren für Deutsche nicht immer verständlichen Humor.

Der pianistisch ausgebildete Apffelstaedt umrahmte zu Beginn und in der Pause die Lesung am Piano mit Stücken finnischer Komponisten. Mitglieder der DFG boten wieder finnische Spezialitäten in Form von Rentierschinken, Lachs, Gebäck oder Bier an. Sowohl der erste Vorsitzende der GHK, Karl-Heinz Kues, als auch der Vorsitzende der DFG, Landesgruppe Hessen, Harry Skoutajan, wollen gemeinsam weitere Veranstaltungen der DFG im Museum Castellum präsentieren.

Veranstaltungen

...da ist für jeden was dabei.

Museums Kurier

...was Sie wissen sollten.

Kontakt

...der direkte Draht zu uns.

Links

...welche wir gerne teilen.

banner kulturtage